Mein Weg zum Yoga

Mein Halt - meine Säulen im Leben - Der Fluß in meinem Leben


Mein Weg zum Yoga war ein langer und teilweise auch sehr steiniger. Aber schließlich, so kann ich sagen, bin ich angekommen. Schon immer faszinierte mich Musik, konnte ich eintauchen, wie in eine andere Welt, und meine Gedanken kamen zur Ruhe. Dazu bewegte ich meinen Körper fließend zur Musik und es fühlte sich an, wie eine bewegte Meditation.

Foto: Pexel Vinicius Weisenhofer

Das war lange bevor ich den Weg zum Yoga fand. In meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin stieß ich auf ein weiteres Gebiet, welches mich, wie die Musik und der Tanz sehr stark beeindruckte, der Atem. So entstand langsam ein kleines Gerüst, das sich wie ein Netzwerk durch mein weiteres Leben zog. Aus der Musik und ihren Klängen sog ich die Kraft, die Weite, die Sensibilität, die Stille…um dies mit meinen körperlichen (getanzten) Bewegungen wiederzugeben. Unbewusst durchzog mich natürlich der Atem – Prana, ja und durch die Ausbildung durfte ich mit viel mehr Achtsamkeit diesen wahrnehmen. Mein Netzwerk „ Musik – Bewegungen/ Tanz – Atem „ fanden sich alle im Yoga wieder, ganz speziell im Vinyasa Yoga. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, all diese Komponente miteinander verbinden zu können. Ich fühlte mich voll der Dinge, überglücklich, man könnte fast sagen, wie ein bisschen im Rausch. Vinyasa Vinyasa beschreibt eine fließende, dynamische Form von Yoga, die mit dem Atem oder Pranayama in Verbindung steht. Mudras und Asanas werden dabei miteinander verbunden. Dieser Prozess reißt den Strom der Gedanken mit dem Körper-Geist des Atmenden mit. Dabei gibt es kein Werturteil zwischen der Bedeutung oder dem Entstehen einer Asana oder dem Übergang von einer Asana in die andere. Während meiner Yogaausbildung kam ich mit Srivasta Ramaswami in Berührung. Und er erklärte mit wunderbaren Worten die Essenz von Vinyasa in der der Asana-Praxis folgendermaßen: „Mein Guru glaubte, dass die korrekte Vinyasa-Methode von entscheidender Bedeutung ist, um den vollen Nutzen aus der Yoga-Praxis zu ziehen. Ramaswami ergänzt: „Genauso wie Musik ohne die richtigen Abstände (Sruti) und den richtigen Rhythmus (Laya) nicht glücklich machen wird, wird auch die Praxis von Yoga-Asanas ohne die Beobachtung der Vinyasas keine Gesundheit bringen. Sehr gern möchte ich dich auf eine Reise mitnehmen, in der du, wie ich, diese Komponente Musik, Bewegung, Atmung im Vinyasa Yoga erleben und selbst spüren darfst. Ich freue mich, Namasté Mandy Mehr über Pilates und Yoga findet ihr auf meiner Website.

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